Senioren 1 HJ 2020

Das 1. Halbjahr 2020 der Montagswandergruppe

Wer hätte das gedacht ?

Am Tag Hl. Drei Könige eine Runde um das nebelig trübe Burghausen, kurz darauf sportliche Teilnahme mit einer Mannschaft der DAV-Senioren bei der Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen auf dem Bürgerplatz unter der Schirmherrschaft des noch amtierenden Bürgermeisters Hans Steindl den 13. von 14 Plätzen belegt, Rosenmontag im „Bayerischen Hof“ zünftig gefeiert, zu Wanderungen etwas entfernt (nach Reischach, Niedergottsau, Fridolfing) mit dem DAV-Bus gefahren,  den „Kreutzpointner Weg“ hinunter an die Salzach, am Kreuzfelsen vorbei nach Neuhofen gewandert und dann am 16.März hieß es: heute nur eine kleine „Runde ohne Einkehr“ -es herrscht Grippegefahr! Bei Sonnenschein +18°C Treffpunkt P-Spielgebirge, statt wie normal um die 30 Wanderer(innen) nur 13 Teilnehmer (9 + 4 „Kurzgeher“)    – AUS war`s-

Die „Grippe“ entpuppte sich als „CORONA-Pandemie“!

Montag für Montag gibt’s nur „aufmunterndes per E-Mail“, die DAV-Sektionsführung Burghausen trifft sich am 19. Mai „virtuell“ von 19°°-20°° mit 12 Teilnehmern bei einem VIDEO-Meeting.                                                                               Burghausen ist dünn belebt, die Grenze zu Österreich gesperrt, der Turmfalke hat alles im Blick vom Haberkasten auf der Burg. Die Wanderführerin der Senioren sucht bei meist sonnigen Tagen neue Routen per Radltouren. Da läuft oder kriecht schonmal eine Naturschönheit wie die Äskulapnatter vor die Smartphone-Linse.

Montag, der 8. Juni: Hurra, wir sind wieder da ! Wieder 9 + 4, so wie es zuletzt war, das wird wohl „der harte Kern“ sein? Wir dürfen wieder aber: „regelrecht“  diesmal bei nur +10°C und Regen und wieder ohne Einkehr über „Lengthal“ nach Unghausen mit Blick auf die „neue B20“ mit“HallWall“ vor dem Neubau.

Gut gelaunt treffen wir uns am Sonntag, den 14.Juni um 9°° für eine Plätten-fahrt am Spielgebirge, gehen an der „Berliner Mauer“ vorbei durch den neuen „Hinterschwepfinger-Bau“, den „Hofberg“ hinunter zur „alten Brücke“ um den Pegelstand der Salzach zu kontrollieren, denn bei 2,50 m ist es nicht möglich, trockenen Fußes Tittmoning zu erreichen.Es sind etwas über 2 m. Im „Knoxoleum-Biergarten“ schau ich nochmal in den Spiegel (mußt ja fesch sein,  falls von drent epan wer nach herent schaut).

Unter der Burg vorbeig`schlupft, steht de Uhr am „Hl.Geist-Turm“ auf hoibe-zehne und scho san`ma auf dem „Salzach-Ufer-Weg“  als die ersten River-Boote daherschwimman. In „Unterhadermarkt“ leg`n mir eine Rast hin, wo wir mit etwas „Rotkäppchen“ unseren Kreislauf rundeten. Danach, die Schneck war nur kurzzeitig die Vorletzte, sind wir an der „Blauen Lagune“ (Boarisch: Blaulacka) vorbei über die „pegelbelastete Brücke“ gewandert und erreichten nach 4,5 Std. Marsch Tittmoning um 13.30°°. Am Plätten-Anlegeplatz steht schon seit Jahren ein „Runder Tisch“ für uns bereit, an dem wir unser üppig Mahl, „ein kulinarisch pikantes „Hochburger Loawe, Wiener Würschtl, dazugereichter Rotkäppchen und als Dessert Maruin-Obst (ohne ler“).                                                            Auf der „Plätte BURGHAUSEN“ nur geringfügig kleaner wia de AIDA, begrüßten uns der Steuermann und der Stewart sehr nett und unterhielten uns auf der ganzen Strecke mit lustigen Geschichten und „Ernstem“ aus der Geschichte.      Hinter unserer Plätte „BURGHAUSEN“  folgte noch ein Nachbau: die „HADWIGA“ auch im „CORONA-Modus“ .Als ich so zurückblickte, sah ich einen Mann österreichwärts durch die Salzach watend, versuchte die „HADWIGA“ zu besteigen – alsö- na- Hart am Ruder umschiffte unser Steuermann reißende Strudel und schon kam am Horizont „unsere Burg“ in Sicht.                                                                                                                        Das freut die Leut und dann hat der Steuermann die Plätt`n umdraht und die Landung eingeleitet und gleich folgte „HADWIGA“ unterhalb de „Naturfreunde“ auf der Salzach beim „KU-MAX“.                                                                                                 Staubtrocken mußten wir erstmal ein Käffchen im „VIERJAHRESZEITEN“ trinken.

Der nächste Tag, der Montag, unser eigentlicher Wandertag, wie unser „Markenname“ bereits aussagt, war total verregnet

Bis bald mal wieder, das Jahr hat noch gute 6 Monate für uns DAV-Senioren-Montagswanderer der Sektion Burghausen und hoffentlich gibt`s keine „zweite Welle“!  Schau`n mir mal ?!

Roland !

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